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Projektende

Beendigung des Projekts  -  14. Dezember 2015

Betroffenenvertretung in Kommunalen Suchthilfenetzwerken

Die BWAG gibt bekannt, dass sie das Projekt Betroffenenvertretung in Kommunalen Suchthilfenetzwerken beendet.

Zu dieser Entscheidung haben vor allem zwei Entwicklungen beigetragen:

1. Für die Selbsthilfeverbände ist es zunehmend schwierig, die personellen wie auch zeitlichen Kapazitäten für das Projekt zur Verfügung zu stellen.

2. Die Idee der Unterscheidung von Selbsthiflevertretern (vertreten die Interessen der örtlichen Selbsthilfegruppen im Landkreis) und Betroffenenvertretern (vertreten die Interessen aller von Sucht betroffenen Menschen im Landkreis, unabhängig von den Interessen der örtlichen Selbsthilfe) hat bei der Mehrzahl der Kommunalen Suchthilfenetzwerken wie auch bei der Mehrzahl der Selbsthilfeengagierten nicht überzeugend gegriffen.

 

Die BWAG betrachtet die Idee der Betroffenenvertretung weiterhin als sinnvoll und notwendig, hat aus den genannten Gründen jedoch die Grenzen ihrer Möglichkeiten und Leistungsfähigkeit erreicht und wird die Projektverantwortung nicht weiter übernehmen.

 

Was bleibt - und dafür sind wir dankbar - ist die inzwischen selbstverständliche Begleitung von Selbsthilfevertretern in Kommunalen Suchthilfenetzwerken. Die in dieser Aufgabe engagierten Selbsthilfemitarbeiter werden von der BWAG auch weiterhin nach Kräften und im Rahmen ihrer Selbsthilfeaktivitäten unterstützt.

 

Wir danken allen, die sich als Mitdenkende und Mitwirkende aus dem ehrenamtlichen wie auch hauptamtlichen Bereich für das Projekt eingesetzt haben.

 

Sofern ein Selbsthilfeverband oder eine andere Organisation Interesse an Projektunterlagen hat, wird die BWAG diese gerne zur Verfügung stellen.

Heinz Banzhaf, Vorsitzender der BWAG